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Die Brücke am Netzbachweiher wird erneuert. Bericht folgt.

Bergehalde Klaudia

Klaudia Kreis auf dem Gipfel der Bergehalde Brefeld

Stadtratsmitglied Hermann Kreis eröffnet Ideenwettbewerb

Mit Freude und Genugtuung haben Brefelder Bürger/Innen zur Kenntnis genommen, dass die Halde gelöscht, und wieder zugänglich ist.Wie nun die Halde als attraktives Ausflugsziel genutzt werden kann hat sich der Brefelder Stadtrat Hermann Kreis (56) ,der seit genau 50 Jahren im Sulzbacher Stadtteil wohnt, Gedanken gemacht.

Wenn Bürgermeister Michael Adam auf seiner Sommertour am 02. August nach Brefeld kommt, wird die Nutzung der Halde eines der Themen sein. Seit Oktober 2006, nachdem die Brücke am ehemaligen Bahnhof Brefeld abgerissen wurde ist der „Camphauser Schachtweg“ Nummer 3 durchschnitten. Hier ist dringend ein Bahnübergang erforderlich. Somit wäre vielen Wandersleuten die aus Richtung Quierschied kommen geholfen, denn der vorgenannte Weg endet genau am ehemaligen Bahnhof Brefeld. Den Anwohnern am Bahnhof Brefeld wäre ebenfalls geholfen, sie hätten wieder die Möglichkeit auf kurzem Weg ihre Freunde und Bekannten zu besuchen. “Es muss wieder zusammenwachsen was zusammengehört”.

Mit einem fußläufigen Bahnübergang in Höhe der katholischen Kirche werde auch für viele Brefelder Bürger die Möglichkeit eröffnet ohne große Mühe nach Quierschied zu kommen.    

 

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Umspannwerk abreißen

Ein weiteres Highlight in unserer Stadt ist das ehemalige Umspannwerk in Hühnerfeld. Seit fast 20 Jahren Jahren sind wir dabei, der Stadtverwaltung den Abriss dieser Ruine schmackhaft zu machen. Wenn man die Verschandelung der ehemaligen Bergwerksdirektion in Saarbrücken vor Augen hat, muss man sich die Frage stellen, mit welchem Maß hier gemessen wird. Wir fordern weiterhin den Abriss dieser Ruine.

Ehemaliges Umspannwerk

Brefeld-Winter

Brefeld im Winter

Im letzten Winter gab es wieder mal einiges zu fluchen. Bei Schnee und Eis, von diesen Feinden der Autofahrer gab es ja reichlich, war die Steigung am Ortseingang öfters nicht zu befahren. Viele Autofahrer mussten kurzerhand in der Hoffnung, dass sie sich keine Delle einfangen, ihr Fahrzeug stehen lassen. Erst nach Stunden war die Steigung am Ortseingang wieder befahrbar.

Von unserer Seite wurde alles getan, um diese Ärgernis zu beseitigen. Der Bauausschuss des Stadtrates hat sich mehrmals mit diesem Thema befasst. Es wurde sogar ein Antrag auf Pachten einer Teilfläche der ehemaligen Bergehalde gestellt. Doch die SPD hat dies abgelehnt. Unser „Verniedlichungs-Stadtrat“ der SPD aus Brefeld machte sogar einen Vorschlag. Zitat: „Die Leute sollten sich Winterreifen kaufen, dann kämen sie auch den Berg rauf und runter.“ Zitat Ende. Wir bleiben am Thema dran.

Zufahrt nach Brefeld im Winter

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Saarland ohne Kohle? Nein Danke!

Jahrhunderte hat der Kohlebergbau für Wohlstand und Arbeitsplätze gesorgt. Keine Feier ohne das Steigerlied. Plötzlich sind die Kumpels die Schmuddelkinder der Nation. Ist das richtig? 1973 gab es den ersten Energiepreisschock. Energie verteuerte sich dramatisch. Es gab Sonntagsfahrverbote. Fünf Jahre später der nächste Ölpreisschock. Rohöl wurde künstlich knapp gehalten, um hohe Preise zu erpressen. Heute lesen wir ohnmächtig die täglich steigenden Preise an den Tankstellen ab. Ein Anruf beim Heizölhändler ist ein Alptraum. 1978 hatte Kanzler Schmidt ein Rezept parat. Der Saarbergbau sollte die Kohleförderung auf 15 Mio. Tonnen Steinkohle steigern. Nationale Energieversorgung aus heimischer Steinkohle hatte absolute Priorität, um von Ölimporten unabhängig zu werden. Tausende von Neubergleuten und Auszubildende wurden bei Saarberg angestellt und ausgebildet. Junge Menschen, die die Ärmel hochkrempelten, um die Energieversorgung zu sichern. Das „Faustpfand“ Steinkohle wurde vor 30 Jahren genutzt, um der Preistreiberei der Öl-Multis entgegen zu wirken. Heute wird auf die Kohle mit dem Schmuddelfinger gezeigt und Bergleute werden lautstark beschimpft. Die Diskussionen über Subventionen, Auslaufbergbau oder das Ende der Kohleförderung in Deutschland werden täglich, mit mehr oder weniger Sachverstand neu entfacht. Dies alles auf dem Rücken der Bergleute, die vor 30 Jahren die Ärmel hochgekrempelt haben: Demütigung pur. Wie ist die energiepolitische Situation? Der Ausstieg aus der Atomkraft wurde ideologisch verordnet. Die hoch subventionierten Windmühlen liefern wenig und teure Energie. Andere günstige und ertragreiche Energiequellen sind nicht in Sicht. Wir wollen, dass weiterhin Steinkohle gefördert wird. Kohle ist unsere einzige und wichtige Energiereserve. Die Sicherheit von Leib und Leben der Menschen und ihrer Häuser haben absoluten Vorrang und dürfen nicht gefährdet werden. Wo soll die Kohle für die Kraftwerke im Saarland herkommen? Wie wollen wir den Energiebedarf künftig decken? Wenn das letzte Bergwerk geschlossen ist, werden wir erleben, was Energie kostet. Atomstrom kommt aus Cattenom. Die Ölmultis erpressen uns mit Preisforderungen. Schröderfreund Putin hat die Hand am Gashahn, den er jederzeit abdrehen kann, wenn er mehr „Kohle“ will. Putin hat dies schon oft demonstriert. Die Rechnung für unsere „Kohlepolitische Dummheit“ werden wir teuer bezahlen. Wenn wir in der Zukunft einen kalten Hintern haben, werden wir uns mit Wehmut an das Arschleder der Bergleute erinnern und uns fragen, wo die „Kohle“ herkommen soll. Wir sitzen auf 400 Jahren Energiepotenzial Kohle. Diesen Schatz müssen wir pflegen, sorgsam heben, aber keinesfalls absaufen lassen.

Ein herzliches energiepolitisches „Glück Auf!

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